09
Sep 17

Country Charme – ein nostalgischer Blick zurück

Das Bestellmagazin des Country Charme Versands

Immer wieder bekomme ich hier Anfragen für ein Bestellmagazin von Country Charme. Sei es, weil jemand mal Kundin / Kunde dort war. Oder weil frau es in einem älteren Beitrag hier im Blog angeboten sah…

Das freut mich sehr! Nur leider, leider gehört dieses Magazin der Vergangenheit an!

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Einzige Möglichkeit: Bezugsaddressen für Einzelhändler in Eurer Nähe, die weiterhin die wunderschönen Produkte wie die Beispiele im Bild oben führen, könnt Ihr beim ehemaligen Hauptlieferanten von Country Charme erfahren:

http://www.arte-import.de/home/

Wie alles begann

Aber wegen der vielen nostalgischen Gefühle, die solche Anfragen bei mir hervorrufen…und um Euch Klarheit zu geben natürlich…hier noch einmal ein kurzer Exkurs in meine ‘Country Vergangenheit’!

Auf einem schwäbischen Dorf gelandet, machte ich mich 1991 selbständig mit einer kleinen Versandfirma, die sich rund um meine Gartenleidenschaft und meine Liebe für englische Gärten drehte.

Von Anfang an fotografierten und gestalteten mein Mann und ich unsere Firmenkataloge selbst.Hier ein frühes Beispiel…

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Bis 2009 führten wir mit Herzblut und Hingabe unser Familienunternehmen. Dann mußten wir leider schließen…aber diese Geschichte wäre jetzt ein Roman für sich…

‘Country Revival’ mit Country Charme

2013 gestaltete ich dann die erste Collection und das erste Bestellmagazin für die Allgäuer Firma von Freunden, die seit langem schon schöne Dinge aus aller Welt importierten.

Hier das erste Country Charme Magazin von 2013...

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Etwas Neues zu lernen, ist immer spannend!

Bei mir war das oft ‘learning by doing’. Den ersten Computer meines Lebens habe ich als ‘Fossil’ mit 37 Jahren angefaßt. Wo heute ja manche Eltern der Meinung sind, ihr Kind sollte möglichst noch vorm Laufenlernen ‘digitalisiert’ werden… Aber Programmieren, Bildbearbeitungsprogramme etc. habe ich mir dennoch noch erobert…

Für die Firma Country Charme programmierten und betreuten mein Mann unter anderem auch mit viel Freude den Internet Shop und gaben einen regelmäßigen Newsletter heraus…

Ich liebe es einfach, zu gestalten!

CountryCharmeOnlineShop

“In Facebook muß eine Firma heutzutage präsent sein”

meinte unser  Freund und Geschäftspartner. Und so kam 2014 dann auch noch ein Facebook-Auftritt für die Allgäuer Firma dazu. Hier konnte ich regelmäßig Neuigkeiten und Neuheiten aus unseren Country Charme Collectionen präsentieren…

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Etwas ganz Neues: Ein Online Magazin

Die wohl größte technische Herausforderung für uns war es, ein Online Magazin zu programmieren. Mit Anbindung aller Artikel zur Bestellannahme und den Lagerverwaltungsprogrammen…

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Herbtliche Impressionen aus Country Charme Bestellmagazinen

Zum Herbstanfang hier noch einmal von mir gestaltete herbstliche Seiten aus Country Charme Bestellmagazinen…Herbstmagazin_Seite_16_17

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Die Winter-Weihnachtsmagazine von Country Charme

Mit besonderer Freude habe ich immer für Weihnachtsmagazine fotografiert, Layouts gestaltet und , wie stets, auch die Texte geschrieben…

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Hier das leider letzte Weihnachtsmagazin von Country Charme…

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Wie bei jedem Magazin hatte ich jedes Foto, jede Seite konzipiert und auch, wie für jedes Magazin seit 1992 ein Editorial geschrieben. Denn Schreiben ist auch eine meiner großen Leidenschaften…

Da ich inzwischen  keine Magazintexte mehr zu schreiben habe, macht mein lange geplanter Roman endlich ganz gute Fortschritte…davon demnächst mehr!

 

Der Schlußakkord

Hier der Titel des letzten Online Magazins von Country Charme im Frühjahr 2015

Neuer Titel

WO Ihr weiterhin die zauberhaften Dinge aus den Country Charme Collectionen bekommt!

Der größte Teil meiner Country Charme Collectionen für drinnen und draußen stammte von einer Familienfirma, die seit Jahrzehnten Schönes und handwerklich Gefertigtes aus aller Welt importiert. Die Besitzer lassen oft nach eigenen Designs fertigen.Und sind ständig persönlich vor Ort. Und legen vor allem auch Wert auf faire Geschäftsbeziehungen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Der kleine Haken: Die Logistik der Firma ist darauf ausgelegt, allein den gehobenen Fachhandel auszustatten. Leider können sie keine Einzelkunden beliefern.

Aber bei Interesse nennt man Euch sicherlich eines der ca. 2500 belieferten Geschäfte in Eurer Nähe, wo man die schönen Accessoires  für drinnen und draußen vor Ort finden kann…

KONTAKT HIER:

http://www.arte-import.de/home/

Ehe mich nun Nostalgie und Wehmut übermannen können, wünsche ich Euch ein schönes Wochenende mit frühherbstlicher, milder Sonne! Oder doch zumindest mit Zwetschenkuchen und Sahne!

EureLogo

 

 

 

 

 


01
Sep 17

Mein ländlicher Garten, Teil II

Mein Countrygarten-Stil: Im ‘Teamwork’ mit der Natur gärtnern

Als ich mit dem Gärtnern anfing, war mein zukünftiger Garten eine völlig ebene, lediglich mit kurzem, struppigem Gras bewachsene Fläche.  Ohne Schatten. Ohne Windschutz.

Ich hatte endlose Listen bunter Blumen und exotischer Sträucher im Kopf. Und in meiner Begierde, sie ALLE haben zu wollen, pflanzte ich zunächst zu viel, zu eng und ohne viel Rücksicht auf die unterschiedlichen Standortwünsche der Pflanzen.

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Und mancher Anfangserfolg fiel dann wieder dem wachsenden Schatten zum Opfer – denn wir hatten auch viele Gehölze für eine Art Waldgarten zum Wohnen gepflanzt, da weder ich noch der Herr des Hauses viel Sonne vertragen.

Viele der zarten Blumen wurden leichte Beute der zahllosen Schnecken aus den umliegenden Wiesen. Wie meine geliebten Fingerhüte. Aber Gift wollte und will ich aus Prinzip nicht verwenden…

Natürlich hat mir also die Natur viele Lektionen erteilt. Und ich erkannte, daß es mir persönlich nicht sinnvoll erschien, Pflanzen, die meinen Gartenboden oder die Lichtverhältnisse einfach nicht mochten, mühsam am Leben zu halten. Ebensowenig wie die geborenen empfindlichen ‘Mimosen’ der Pflanzenwelt…

Willige Verbündete im Pflanzenreich suchen

Ich liebe es im Garten üppig. Und ich hatte viele Jahre hindurch sehr wenig Zeit für die Gartenarbeit. Und daher lernte ich bald, dankbar zu sein für unkomplizierte Pflanzen, die sich bereitwillig und genügsam und vor allem auf Dauer in meinem Garten wohl fühlten….

Wie Geranium-Arten, die allesamt fantastische, die ‘Spontanvegetation’ unterdrückende Bodendecker sind. In Sonne und Schatten gedeihen. Sich üppig ausbreiten…

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Und sich großzügig aussamen. Vom besonders pflegeleichten  Geranium endressii ‘Ingwersen’ kaufte ich Anfang der Neunziger mal 5 Exemplare. Inzwischen bedeckt es viele Quadratmeter meines Gartens. Und ist während seiner Blütezeit im Frühsommer eine beliebte Bienenweide.

Und wo immer ein leerer Topf eine Weile steht, füllt er sich wie durch Zauberhand mit einer Junpflanze. So habe ich nebenbei auch immer ein passendes Geschenk für einen Besuch bei Gärtnerkollegen.

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Die aparten braunroten Blüten von Geranium ‘Phaeum’ sind mein besonderer Liebling. Diese Art kommt gut mit Schatten und Trockenheit zurecht und paßt gut zu anderen Wildblumen in einem ländlichen Garten.

Die Natur ‘gewähren’ lassen!

Natürlich ist jeder Garten bewußte Gestaltung und mehr oder weniger Eingriff in die Natur. Aber ich persönlich empfinde es in meinem ländlichen Garten als beglückend, der Natur viel Freiheit zu gewähren. Ich greife nur ein, wenn ihre Rolle mir zu dominierend wird.

Aber zunächst beobachte ich stets ihr Wirken und genieße ihre Kreationen. Wie bei der alten Rambler-Rose ‘Seagull’, die ich im Topf von einer Englandreise mitbrachte und die viele Meter hoch in eine alte Weide geklettert ist.

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Ein Junitraum aus zarten Blütenbouqets und berauschendem Duft…

Der blühende Strauch unten links im Bild ist eine ‘Kolkwitzia amabilis’. Eine Kindheitserinnerung, die ich unbedingt in meinem Garten haben wollte, aber viel zu nahe an Bäume gepflanzt hatte, die schnell zu hoch wurden und zu viel Schatten warfen für meine arme Kolkwitzie…

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Einige Jahre kümmerte das arme Sträuchlein depressiv vor sich hin. Blühte spärlichst. Wurde fast unsichtbar im erdrückenden Schatten der Bäume. Und dann beschloß es offenbar, die Flucht nach oben anzutreten.

Kolkwitzien sind normalerweise mittelhohe Sträucher. Meine Kolkwitzie klettert nach ihrem Entschluß, halt eben eine ‘Kletterpflanze’ zu werden, gut und gerne 5 bis 6 Meter hoch in die benachbarten Bäume…

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…und blüht verschwenderisch. Sehr zur Freude der Bienen. Und zu unserem Entzücken, wenn wir unter ihrem duftenden Baldachin aus zartrosa Blüten in den hinteren Gartenteil  wandeln!

Überhaupt entwickeln immer wieder Pflanzen die Tendenz, sich ihren Patz selbst suchen zu wollen, wenn man sie läßt. Die ungewöhnliche blaßrosafarbene Glyzinie im Bild unten spielte jahrelang die Rolle des blühunwilligen Aschenputtels neben einer rosaroten Rose am Rosenbogen vorm Küchenfenster.

Aber ich mochte ihr hellgrünes Blattwerk und ließ sie in Ruhe…P1150358

Dann beschloß sie vor ein paar Jahren, auf die Wanderschaft zu gehen. Über das Dach des Rosenbogens hinweg reckte sie sich, kroch durch einen Goldholunder-Strauch, kletterte hoch in die Krone des Blauglockenbaums. Dort schmückt sie sich nun jeden Juni mit ihren zart rosafarbenen Girlanden.

Auch die Kletterrose ‘ Chaplin’s Scarlet Climber’ verließ den ihr zugedachten Platz zwischen den beiden Garagenfenstern und eroberte lieber den etwa 2 Meter entfernten Rosenbogen.P1170339

Hier entfaltet sie nun jedes Jahr zuverlässig und sehr gesund ein Feuerwerk roter Rosen. Obwohl sie nun unter der Krone und damit im Tropfschatten eines mächtigen Feldahorns wohnt. Was nicht gerade als ideal für Rosen gilt.

Die ‘Geschenke’ der Natur schätzen

 Oft beziehe ich in meine Gestaltung ein, was die Natur so in meinen Garten bringt.

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Das Ufer eines kleinen Tümpels habe ich dieses Frühjahr neu mit Stauden bepflanzt. Bei näherem Hinsehen werdet Ihr aber hinten in der Mitte die Blätter einer gewöhnlichen Brennessel erkennen. Und vorne links wächst eine junge, selbst ausgesäte Buche.

Beide werden hier keine große Zukunft erleben. Aber über den Sommer hat die ‘Spontanvegetation’ zum Eindruck von üppigem Grün beigetragen und im Herbst wird sie dann auf den Kompost wandern…

Bleiben darf zunächst mal die üppige grasartige Pflanze in der Mitte zwischen den Blättern von ‘Ligularia’ und den gelben Blütenköpfchen des Hahnefußes.

Eines der im Wortsinn ‘größten’ Geschenke, das die Natur mir gemacht hat, ist ein wilder Kirschbaum. Zunächst ein fast unbemerkter Schößling, ‘clever’ plaziert  im hintersten Teil des Gartens, wuchs er unter meinen wohlwollenden Blicken zu einem stattlichen Baum heran.

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Im Frühling ist seine Krone ein Blütenmeer. Im Sommer erfreuen dann seine zahlreichen kleinen, aber süßen Kirschen vor allem Heerscharen von Amseln.

P1170179Bleiben dürfen auf jeden Fall auch die gelben Teichlilien im Tümpel, die von irgendwoher geflogen kamen und die jedes Jahr üppiger werden.

Damit sage ich jetzt erst einmal vielen Dank, daß Ich Euch ein wenig herumführen durfte in meinem Countrygarten und wünsche Euch jetzt ein schönes Wochende!

Liebe Grüße!Logo

 


13
Jun 17

Mein ländlicher Garten, Teil I

Mein ‘Countrygarten’ im Schwabenland

Ich liebe meinen Garten. Er ist mein kleines irdisches Paradies. Und gerne möchte ich Euch ein wenig in ihm herumführen und Euch über ihn erzählen…

Mein Garten liegt ganz am Rande des kleinen schwäbischen Dorfes, in das mich der Zufall verschlagen hatte, als ich vor vielen Jahren zum Studium in der benachbarten Universitätsstadt kam.

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Mein Garten grenzt also direkt an Felder und Wiesen. Der Blick schweift über sie hinweg zu einem Wald …

Was meinen ‘Countrygarten – Stil’  inspiriert hat

Artikelbild vom CountryCharme OnlineShop

Ich habe mich in meinem Berufsleben viele Jahre lang mit Gärten beschäftigt. Habe nach individuellen Dingen für die Ausstattung schöner und phantasievoller Gärten gesucht.

Klassisch englischen Steinguß zum Beispiel, wie die Statue des ‘scheuen Mädchens’, habe ich in einer südenglischen Manufaktur entdeckt und und sie viele Jahre über unsere familieneigene Versandfirma vertrieben…

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Ich habe, auf der Suche nach Inspirationen für die von mir gestalteten Firmenmagazine  in zahllosen unbekannten und weltberühmten  Gärten, wie hier in Bodnant Garden  in Wales, fotografiert…

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Und ich habe selbst Gartenentwürfe für Kunden gestalten dürfen: formal-repräsentative und wildromantisch-natürliche. Ganz nach Wunsch der jeweiligen Gartenbesitzer. Wie in diesem Garten eines zauberhaften Landhaushotels am Bodensee, den ich viele Jahre betreute…

Mein persönlicher Gartenstil

Jeder Garten ist die Chance, seine individuellen Wünsche und Gefühle auszudrücken. Für mich hieß das, mein Garten sollte sich

1.) harmonisch in die ländliche Umgebung einfügen  …

2.) er  würde zwar, wie jeder Garten, aus von Menschen entworfenen und gestalteten Strukturen bestehen, aber er sollte dennoch ein Stückweit ‘ländliche Natur’ bleiben …

3.) wollte ich vor allem eine Wohlfühlatmosphäre mit zwanglosem ‘country feeling’ schaffen, wo man ‘Entspannung’ und ‘Harmonie’ erleben konnte. Aber mein Garten sollte auch  romantische und träumerische  Stimmungen hervorrufen. Und eine Prise Nostalgie sollte dabei auch nicht fehlen…

Aus diesen Wünschen ergab sich für mich eigentlich völlig folgerichtig, daß mein Garten nur ein  ‘Countrygarten’ sein konnte.

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Und daß ich dabei vor allem die Bilder zwangloser Buntheit und Vielfalt englischer Cottage-Gärten vor Augen hatte.

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Und ebenso die kunstvolle ‘Natürlichkeit’ klassischer Countrygärten, wie ich sie in England immer wieder, zum Beispiel im zauberhaften Privatgarten von King John’s Lodge,  bewundert hatte…

Willkommen in meinem Countrygarten!

Wichtig ist mir: Mein Vorgarten soll allen, die ihn betreten, einen  freundlichen Empfang bieten…P1170133

Willkommen! Die Verwendung von Blautönen im Garten soll Ruhe und Friedlichkeit vermitteln…

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Eine frei wachsende Hecke feiert die verschwenderische Üppigkeit der Natur. Währenddessen ein Rosenbogen, wie der vom Hausherrn gebaute hier am Eingang zum Vorgarten,  laut den Vorstellungen von Feng Shui  die allgegenwärtige  Energie konzentriert und sie dem Menschen weitergibt , der den Bogen durchschreitet…

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Am Giebel des Rosenbogens blüht die alte Ramblerrose ‘Albertine’.  Diese Rose mit ihrem aparten, wie in Tee getauchten Rosaton, wuchs auch im Garten meines Elternhauses. Für mich hängen viele nostalgische Erinnerungen an dieser Rose. Sie stand als duftender Strauß auf dem sonntäglichen Kaffeetisch im Garten und ich steckte oft ihre Blüten in meinen Ballerinen-Knoten, wenn ich zum Ballettunterricht ging…

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Derzeit mischt sich der zarte Rosenduft von ‘Albertine’ mit dem süßen Parfüm des Jasmins, so daß jeder Gast mit einer wahren Duftsymphonie begrüßt wird!

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Manchmal gibt es auch ein spezielles Empfangskommitee. Oder vielleicht spielen Ketty und Emma aber auch ‘toskanische Steinlöwen’…

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Unsere Besucher könnten sich aber auch an meinen treuen Gärtner mit seiner Gießkanne wenden. Ich ließ ihn vor Jahren nach der Figur des Gartenfreundes auf einem Gemälde von Carl Spitzweg anfertigen. Bevor wir beide in den Ruhestand gingen, waren seine Kollegen dereinst viel begehrte Stars meiner Versandfirma…

Countrygarten-Stil: Ein Garten zum Wohnen und Wohlfühlen für Mensch und Tier

Unser Garten soll in erster Linie die Erweiterung unserer Wohnräume nach draußen sein. Ein grünes Freiluft-Refugium, in dem wir arbeiten, lesen, mit Familie und Freunden zusammen sind, essen und trinken, nachdenken, entspannen und träumen…

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Demzufolge haben wir viele Sitzplätze im ganzen Garten verteilt. Die wir je nach Tageszeit, Sonnenstand, Anlaß  oder Personenzahl benutzen…

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Den intimen Eßplatz für Zwei am Brunnen lieben mein Mann und ich besonders an heißen Sommerabenden. Aber zwischendurch dient er auch gerne mal als Ablage für die einzutopfenden Sommerblumen…

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Auch unsere Katzen nutzen gerne die angebotenen Möglichkeiten. Eisenmöbel werden schön warm in der Sonne. Aber nicht zu warm. Dafür sorgen schon die Durchbruchsmuster unserer traditionellen französischen Eisenmöbel!

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Aber auch die klassische Steinbank aus England speichert wunderbar die Sonnenwärme. Und von Wärme halten die meisten Katzen eine ganze Menge…

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Kettys absoluter Lieblingsplatz für die nachmittägliche Siesta ist die blaue Bank auf der Veranda…

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Emma hingegen schätzt durchaus auch mal einen luftigeren Aufenthaltsort. Unsere Rankpavillons sind da herrliche Klettergerüste. Und auf dem armdicken, waagrechten Ast der Glyzinie kann man bestens langlaufen oder sitzenbleiben…

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Und Rosie findet an besonders heißen Tagen schon mal einen überdachten Platz in einer kleinen Hütte alias Futterhäuschen…

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Ich freue mich besonders, daß mein Garten auch vielen ‘wilden’ Tieren Lebensraum bietet. Wie diesem Eichhörnchen, daß im Frühjahr eifrig Stofffetzen aus den im hintersten Gartenteil hängenden tibetischen Gebetsfahnen meines Mannes riß. Wohl, um sein Nest für die Ankunft der Nachkommen auszupolstern…

Mein Countrygarten-Stil: Im ‘Teamwork’ mit der Natur gärtnern

Was ich darunter verstehe und von manchen diesbezüglichen  Irrungen und Wirrungen möchte ich Euch dann im Teil II erzählen! Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr dazu wieder vorbeikommt!

Bis bald!

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09
Mai 17

Zauberhafte Maiglöckchen

lilies-of-the-valley-2143756_960_720Schon als Kind verliebte ich mich in die zarten weißen Glöckchen und den süßen Duft der kleinen weißen Blumen. Umso erstaunlicher, daß es mir bis heute nicht gelang, Maiglöckchen zu einem dauerhaften Aufenthalt in meinem Garten zu bewegen. Ich pflanze sie, sie blühen eher verhalten. Und bis zum nächsten Frühling verschwinden sie still, heimlich und leise wieder.

Meine Maiglöckchen vom Flohmarkt

Zum Glück gibt es aber auch Maiglöckchen in dauerhafterer Form in meinem Leben!CCM2013-073 Diese Porzellandosen mit der hübschen Maiglöckchen-Bordüre waren ein Flohmarkt-Fund.CCM2013-001

Fundstücke

Zwei Jahrzehnte meines Berufslebens beschäftigte ich mich vor allem mit Entwürfen für Gartengestaltung und Interior-Design. Und bot all die wundervollen Schätze, die ich dafür bei individuellen Manufakturen als Accessoires fand auch in unserem Versandgeschäft an.

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Das eine…ähem…oder andere Stück wanderte dann immer mal wieder in mein Zuhause und blieb dann meist auch dort hängen. Besonders, wenn es mit Maiglöckchen zu tun hatte…

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Diesen bezaubernden Krug aus einer lokalen Töpferwerkstatt bekam ich allerdings vor vielen Jahren von der lieben Mutter meiner besten Freundin geschenkt…

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Die hübsch bemalte kleine Blechdose mit süß duftender Maiglöchenseife kam von einer englischen Seifenmanufaktur in Windsor und war lange ein beliebtes Muttertags-Präsent meiner Firma…

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Auch die in einer florentinischen Seifen-Werkstatt handgemachten Seifen mit Maiglöckchenduft waren bei meinen Kundinnen sehr beliebt…

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Ich weiß, Parfüm mit einer intensiven Maiglöckchennote ist nicht jedermanns Sache. Ich aber liebe den süßen Duft, seitdem ich als kleines Mädchen von meinem lieben Großvater ein winziges Fläschchen Maiglöckchen-Parfüm geschenkt bekam.

Für mich ist der Duft der weißen Glöckchen immer noch der Inbegriff von blumiger Frühlingsfrische, mit dem ich all die wundervollen Geschenke verbinde, die der Mai (normalerweise) mit sich bringt: die Zartheit der rosa überhauchten Apfelblüten (heuer nur auf meinem Florentinerhut nicht erfroren)…die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut (hm…)…die lichten Pastellfarben der luftigen Kleider, die man nun endlich wieder hervorholen und tragen kann ( warten noch in den Tiefen des Kleiderschranks)…

Jedenfalls habe ich für mich eine kleine, nostalgische Tradition daraus gemacht, jedes Jahr im Wonnemonat Mai, egal wie er sich daneben benimmt, einen Monat lang mein überschwänglich duftendes Maiglöckchenparfüm zu benutzen. Wobei “Diorissima” (nein, ich bekomme keine Provision von Dior!) mein Favorit ist, elegant und unschuldig-süß zugleich.

Mit lieben Maigrüßen!

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10
Feb 17

Ich liebe ‘ Toile de Jouy ‘ !

Die Vorhänge meiner Großmutter

Als Kind  besuchte ich sehr gerne meine Großmutter in der Altstadt. Ich liebte das verwinkelte, uralte Haus meiner Urgroßeltern  in der Wiesbadener Wagemannstraße, wo man so gut ‘Verstecken’ spielen konnte und es auf mehreren Etagen immer etwas zu entdecken gab.

Nachdem einer von ihren Söhnen in Rußland gefallen war, ihre anderen drei  erwachsenen Kinder längst ausgezogen waren und dann auch noch das Haus meiner früh verwitweten Großmutter im Krieg von einer Bombe zerstört worden war, hatte sie sich zurück in ihr Elternhaus geflüchtet..

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Dort bewohnte meine zarte, kleine Großmama ein Zimmer, das wahrscheinlich dem Zimmer ihrer längst vergangenen, behüteten  Mädchenzeit durchaus ziemlich ähnlich sah.

Mich entzückten in diesem Zimmer vor allem ihre duftigen, weißgrundigen Vorhänge, die mit romantischen Szenerien  bedruckt waren. Die dargestellten Motive waren denen auf der hier abgebildeten Decke sehr ähnlich und ich konnte sie mir stundenlang anschauen wie ein Bilderbuch und dachte mir oft  Geschichten zu den anmutigen Figuren aus.

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Daß Großmamas heißgeliebter Vorhangstoff einer langen Tradition entstammte, französischen Ursprungs war und den Namen ‘Toile-de-Jouy’ trug, ahnte ich damals noch nicht. Aber als ich viele Jahre später Kollektionen für Einrichtungen im Country Stil zusammenstellen durfte, brach die Erinnerung an mein damaliges, kindliches Entzücken sich immer wieder Bahn und ich suchte für meine Kundinnen immer wieder gerne Accessoires mit dem romantisch-nostalgischen Landhaus-Charme aus Frankreich aus.

Indiennes – Baumwollstoffe aus Indien

Im 18. Jahrhundert traten farbenfroh bedruckte Baumwollstoffe aus Indien zunehmend in Konkurrenz zu den berühmten Seidenstoffen französischer Webereien. Deshalb wurde die Einfuhr dieser Baumwollstoffe in Frankreich vom König eine Zeitlang verboten. Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage nach den pflegeleichten und preiswerten Stoffen entstanden schließlich  einheimische Webereien, die sich auf bedruckte Baumwolle spezialisierten.

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Toile-de- Jouy – Inbegriff für  typisch französischen Landhaus-Charme

1760 nahm der Württemberger Christophe-Philippe Oberkampf in Jouy-en-Josas bei Paris eine Kattundruckerei in Betrieb , die alsbald das führende Unternehmen auf dem französischen Markt wurde und deren Produktionsstandort sogar der  beliebten Stoffart ihren Namen gab.

‘Toile’, Baumwollkattun aus Jouy-en-Josas wird sowohl durch das Druckverfahren als auch durch die charakteristischen Motive bestimmt. Oberkampf war in Frankreich der erste, der Kattun mittels gravierter Kupferplatten bedruckte, was – eine genügend feine Oberflächenstruktur des Stoffes vorausgesetzt – es erlaubte, sehr feingliedrige und sehr anspruchsvolle Muster wie etwa detaillierte figurale oder florale Darstellungen zu drucken.

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Die Dessins zeigten meist ländliche Szenen oder die im 18. Jahrhundert so beliebten exotischen ‘Chinoiserien’, die mit zahlreichen feinsten Ranken- und Blütenarrangements verbunden wurden.Die Muster wurden ursprünglich ausschließlich in Rot, seltener in Blau,  auf weißen Stoff gedruckt.

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Heute finden sich auch viele andere zweifarbige Farbkombinationen, wie diese oben in Gelb und Rot.. Und Toile-de-Jouy Dessins sind inzwischen von Frankreich aus in aller Welt zu einem beliebten Bestandteil eines romantisch beschwingten Landhausstils geworden.

Französischer ‘Toile-de-Jouy’ –  Charme und englische ‘Transferware’ – Keramik

In den Keramikmanufakturen im englischen Staffordshire wurde Mitte des 18. Jahrhunderts der ‘Transferdruck’ erfunden. Dieses Verfahren ermöglichte es, Muster von einer gravierten Kupferplatte auf keramische Oberflächen zu übertragen.

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Bis dahin hatte es nur handgemalte Dekore für Geschirr gegeben, die sich nur sehr wohlhabende Leute leisten konnten. Der Transferdruck machte es nun möglich, daß gemustertes Keramikgeschirr auch erschwinglich für die Mittelschicht wurde.

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Die Krüge in verschiedenen Größen entdeckte ich vor ein paar Jahren in einer der großen, viktorianischen Keramikmanufakturen , die 1876 in Stoke-on-Trent gegründet wurde und noch handwerklich mit den traditionellen Verfahren arbeitet. Die typisch französischen Toile-de-Jouy Motive wurden mit dem originalen Kupfertiefdruck auf handgemachte Staffordshire-Keramik aufgedruckt: französischer Landhaus-Charme & englische Country.Tradition…

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Meine zauberhaften Fundstücke, darunter die wunderhübsche und kein bißchen tropfende Teekanne, waren für eine Country Charme Collection bestimmt, die ich im Auftrag eines Firmenkunden zusammenstellte. Aber ich muß gestehen, daß die Stücke auch ihren Weg in meinen privaten Geschirrschrank fanden!

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Die typisch englische Teekanne inspirierte wiederum eine liebe französische…äh Pardon, bretonische Freundin, mir für meinen deutschen Teetisch ein passendes, typisch englisches ‘tea-cosy’, einen Teewärmer mit dem französischsten aller Muster zu nähen. Wenn alles in Europa sich so harmonisch fügte…

Die Teestunde haben wir nun in der Tat erreicht und ich verabschiede mich damit ins Wochenende! Genießt es alle schön und bis bald!

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30
Jan 17

Katzen – Sündenbock oder Sünder beim Rückgang des Vogelbestands?

P1140674Emma hoch im Baum. Weil sie gerne klettert und offenbar die Übersicht von weit oben schätzt. Nicht etwa wegen der Vögel. Die sind sowieso weg, bis Emma oben ist…

Emma hat noch nie einen Vogel gefangen, seit sie aus dem fernen Rumänien zu uns gekommen ist… Und nur wenige Mäuse…

Emma ist, wie alle meine Katzen,  kastriert. Das führt bei den meisten Katzen zu einer deutlichen Abnahme des natürlichen Jagdtriebs.

Unter dem folgenden Link findet Ihr in der WELT einen ausgewogenen Artikel zum Thema, was die wahren, traurigen Ursachen für die Verluste in unserer Vogelwelt sind:

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161623916/Nur-tote-Katzen-sind-gute-Katzen.html

Ich wünsche Euch einen schönen Wochenanfang und viele gute Stunden in der vor uns liegenden Woche!Logo


27
Jan 17

Von Vögeln und Katzen …

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Unsere Vögel brauchen Hilfe!

Wir leben auf dem Land. Unser Garten liegt direkt an Feldern und Wiesen, die wiederum an einen Wald grenzen. Es gibt viele Sträucher und hohe Bäume in unserem Garten. Darunter auch immergrünes Strauchwerk und  Nadelgehölze, die den Vögeln im Winter einigermaßen geschützte Schlafplätze bieten.

In unserem Garten halten sich deshalb ständig zahlreiche Vögel auf, die ich bei den derzeitigen Minusgeraden intensiv füttere.

Ich habe in diesem Winter bereits so ca. 70 kg Streufutter verfüttert. Dazu Massen an Rosinen, Äpfeln und Meisenknödeln…Ich hoffe sehr, ich kann vielen der zarten, gefiederten Wesen durch den Winter helfen.

Wenn ich morgens gleich nach dem Aufstehen mit Morgenrock, Winterstiefeln und Futter in den still daliegenden Garten komme, ja schon wenn ich die Küchentür nach draußen öffne, fängt es in allen Hecken und Bäumen aufgeregt zu zwitschern an, so als riefen die schon wachen Vögel den anderen zu “Aufwachen! Endlich gibt es Frühstück!”

Vögel und Katzen in einem Garten – kann das gutgehen?

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Ich liebe die kleinen Federbällchen sehr. Nun leben in meinem Haus aber auch 6 Katzen… Die alljährliche Vogelzählung des NABU im Januar 2017 hat gerade erst den äußerst betrüblichen Rückgang des Bestandes an Singvögeln um 40% im Vergleich zum Vorjahr ergeben!

Für mich zunächst einmal ein Grund mehr, den Vögeln in meinem Garten wenigstens den Futtertisch reichlich zu decken…

Gleichzeitig kursieren jetzt Artikel, die geschätzten 13 Millionen Katzen in Deutschland seien ‘schuld’ an diesem katastrophalen Ergebnis. Nun wird niemand bestreiten, daß Katzen einen Jagdinstinkt haben. Und daß die geschätzten 2 Millionen heimatlosen Katzen sich teilweise mit diesem ernähren müssen…

Aber abgesehen davon, daß viele (wie viele Millionen?) deutsche Katzen reine Wohnungskatzen sind, zeigen mir auch die Beobachtungen meiner Freigängerkatzen, daß es sich wieder einmal in erster Linie um eine wohlfeile Sündenbock-Theorie handelt, die ablenken möchte von uns Menschen als größtem Umweltsünder !

Nur ein Beispiel: Bodenbrüter wie Lerchen, Fasanen, Rebhühner gibt es hier auf dem Land kaum mehr, weil mit dem immer früheren Mähen der Wiesen automatisch ihre Brut ‘weggemäht’ wird…Den Rest erledigen Überdüngung, Herbizide und sonstige Chemie und – laut NABU – der eklatante Nahrungsmangel aufgrund des rapiden Aussterbens vieler Futterinsekten…

Meine 6 Katzen bringen jede Beute zu mir ins Haus. Unter den vielen Mäusen waren im gesamten Jahr 2016 leider auch ZWEI (sehr betrauerte) Vögel…

Ketty, die kleine Möchtegern-Jägerin

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Nehmen wir mal zum Beispiel meine Ketty… Wenn Ketty auf der Küchenbank in ihrem Kissenbettchen liegt, sieht sie aus wie der Inbegriff eines sanften Geschöpfes, das kein Wässerlein trüben könnte…

Aber natürlich ist Ketty ein kleines Raubtier. Sie geht auch bei klirrender Kälte gerne mal raus in den Garten. Und sie war am Anfang des Winters sehr an den Futterhäusern und deren Besuchern interessiert…

Dann kapierte sie aber schnell, daß die Vögel einfach hoch über ihrem Kopf vorbeiflogen, wenn sie auf dem Dach eines Futterhäuschens stand… kethi

Also versuchte sie es mal mit Verstecken im Häuschen…Aber auch so ging Ketty trotz geduldigen Ausharrens keiner der klugen Vögel in die Falle.

Und da Ketty lernfähig und außerdem nicht hungrig ist, gab sie das total erfolglose Unterfangen schließlich auf. Sie ist nach wie vor interessiert an dem Geschwirre und Geflatter im Garten. Stundenlang schaut Ketty den Vögeln zu. Aber das jetzt dann doch am liebsten durchs Fenster, gemütlich in der warmen Küche sitzend. Wie Fernsehen halt…

Und selbst wenn Ketty mal im Garten sitzt, macht sie keine Anstalten, sinnlos Energie zu vergeuden und schaut nur dem Treiben zu. Und da auch die Vögel lernfähig betreffs der Risiko-Einschätzung sind, lassen sie sich von Kettys Anwesenheit  meistens nicht mal mehr vom Körnerpicken am Boden abhalten…

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Ich  sende zusammen mit meinen Samtpfoten liebe Grüße und wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

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