24
Sep 17

Meine ‘englischen’ Hochzeitstage

Der Original – HochzeitstagP1170811Nein, in England haben wir nicht geheiratet, obwohl wir beide die Insel, ihre Landschaften und Dörfer, die Menschen und ihre Traditionen lieben!

P1170812

Das denkwürdige und von Freunden und Verwandten nach den vielen Jahren unseres Zusammenlebens eher unerwartete Ereignis ereignete sich vor nunmehr 18 Jahren im Rathaus der schwäbischen Universitätsstadt, in deren Nähe wir heute noch leben.

P1170813

Gefeiert wurde am Bodensee, im  Country- Hotel Villino, dessen Garten ich dereinst mitgestalten durfte…

P1170814

Auch die Hochzeitsreise führte eher ganz traditionell nach Italien, wo wir spätsommerliche Tage verbrachten. In einer in die Steilküste gebauten Villa wie aus einem 50iger Jahre Film mit Gina Lollobrigida hoch über dem Tigullischen Golf und mit Blick auf das Vorgebirge von Portofino…Das Meer in unserer privaten kleinen Badebucht war bis weit in den Oktober hinein bis zu 25° warm und nachts hörten wir die Wellen weit unterhalb des Hauses an die Felsen schlagen…

1205_1_1403269148_lrg

….und dabei hatten die Auswahl, auf welcher der Terrassen auf verschiedenen  Ebenen wir unseren ‘Bellini’ (den damaligen In-Drink aus Prosecco und Pfirsichpürree) trinken und dabei die Sterne betrachten wollten. Unvergeßliche Tage…

Das Hochzeitstags – Ritual

Wir lieben  beide Gärten über alles, interessieren uns für Gartendesign und Pflanzen. Wir verdienten viele Jahre lang mit schönen Dingen für Gärten den Lebensunterhalt für unsere Familie. Und wir hatten wenig Zeit. Schon gar nicht für lange Urlaubsreisen.

BarringtonCourt_012

So entstand das Ritual, an unserem jährlichen Hochzeitstag einen gemeinsamen Tag in einem besonderen Garten zu verbringen.

Was Birmingham und Warwick mit unseren Hochzeitstagen zu tun haben

Viele dieser ‘Hochzeitstage im Garten’ verbrachten wir in England. Aus beruflichen Gründen besuchten wir meistens die im September in Birmingham stattfindende größte englische Gartenmesse. Und hängten ein paar Fototage in spektakilären englischen Gärten an. Und das traf sich meistens mit unserem Hochzeitstag…

IMG_3708

Statt in der Großstadt Birmingham schlugen wir unsere Zelte meistens im nahe gelegenen malerischen Warwick auf. IMG_3743

‘Zelte’ waren es auch nicht wirklich! Vielmehr wohnten wir jahrelang im gartenseitigen Anbau eines prachtvollen georgianischen Hauses an der High Street bei einem reizenden englischen Ehepaar und seinen beiden Hunden, die uns Jahr für Jahr wie alte Bekannte begrüßten.

In Warwick fanden wir stets himmlische Erholung mit genügend netten Restaurants und Tearooms, um sich nach den stressigen Messetagen zu entspannen und es sich gutgehen zu lassen…

Andererseits konnten wir in dieser geschichtsträchtigen Kleinstadt eintauchen in die uns beide interssierende englische Geschichte…

IMG_3719

Oft besuchten wir im sinkenden Abendlicht Warwick Castle, hoch über dem träge dahinfließenden Avon gelegen und Jahrhunderte lang der Stammsitz der Grafen von Warwick…

Der aktuelle Träger des Titels hatte das Schloß verkauft und war offenbar vor der allgemeinen Mißbilligung über derart unenglisches Verhalten nach Australien ausgewichen… IMG_3737

…was aber nichts an seinem Recht änderte, dereinst seine letzte Ruhe in St. Marys finden zu dürfe. Hier sind, mit prächtigen Sarkophagen, auch seine berühmtesten Urahnen zu besuchen: Graf Leicester, der berühmt-berüchtigte Günstling von Königin Elisabeth I., sowie seine zweite Ehefrau und sein einziger, als Kind gestorbener Sohn.

Man verhehlte uns in Warwick nicht, für wie unwürdig man den traditionsvergessenen Earl hielt, dereinst dieses Privileg am Ende gar einfordern zu wollen!

Unsere englischen ‘Garten – Hochzeitstage’

Jetzt möchte ich Euch gerne einladen, mich auf einer kleine Stippvisite durch einige der englischen Gärten meiner Hochzeitstage zu begleiten.

Snowshill Manor

Dieses Herrenhaus am Rande des malerischen Dorfes Snowshill ist typisch für die englischen Cotswolds. Erbaut aus dem lokalen Sandstein wurde das Haus im 16. Jahrhundert.IMG_3788

Der Besitz hatte seit 821 zu Winchcombe Abbey gehört. 1539 hatte König Heinrich VIII. seiner letzten und dem Köpfen entgangenen Königin - Catherine Parr -  das Anwesen geschenkt. Nachdem er es zuvor im Zuge der sogenannten Dissolution of the Monasteries  enteignet worden war, mit der Heinrich VIII. die englischen Klöster  einkassiert hatte.

IMG_3787Nach einer wechselvollen Geschichte mit vielen Mietern und Eigentümern kaufte 1919 der Architekt, Dichter und reiche Erbe Charles Paget Wade  das Gut Snowshill Manor. 1951 übergab er es an den National Trust.

Wade hatte Snowshill Manor nicht etwa als Landsitz für ein standesgemäßes Upperclass Leben auf dem Lande gekauft! Der typisch englische Exzentriker lebte fortan in einem kleinen Gartenhaus ohne jeden Komfort auf seinem Besitz.

145325Das geräumige Herrenhaus hingegen behielt er seinen vielseitigen Sammlungen vor. Insgesamt ca. 22.000 Objekte, von Spielzeug über Musikinstrumente bis hin zu Samurai Schwertern kann man auch heute noch im Haupthaus besichtigen. Ebenso wie Wades bescheidene Behausung, die so karg war, daß es seine Frau bei ihren Besuchen auf dem Land vorzog, im örtlichen Gasthaus abzusteigen…

IMG_3793

Im Garten herrscht ein typisch englisches Gartenblau vor.

IMG_3829

Auch eine berühmte Sonnenuhr wurde in diesem Blau gestrichen.

IMG_3838

Wie stabil blau und wolkenlos der englische Septemberhimmel oft ist, kann man auf dem Foto des am Rande von Snowshill Manor gelegenen Restaurants gut sehen.

Im nächsten Bericht folgen weitere englische Hochzeitstage!

Erst mal erfolgreichen Wahltag!

Logo

 

 

 


09
Sep 17

Country Charme – ein nostalgischer Blick zurück

Das Bestellmagazin des Country Charme Versands

Immer wieder bekomme ich hier Anfragen für ein Bestellmagazin von Country Charme. Sei es, weil jemand mal Kundin / Kunde dort war. Oder weil frau es in einem älteren Beitrag hier im Blog angeboten sah…

Das freut mich sehr! Nur leider, leider gehört dieses Magazin der Vergangenheit an!

XMAS_13_011

Einzige Möglichkeit: Bezugsaddressen für Einzelhändler in Eurer Nähe, die weiterhin die wunderschönen Produkte wie die Beispiele im Bild oben führen, könnt Ihr beim ehemaligen Hauptlieferanten von Country Charme erfahren:

http://www.arte-import.de/home/

Wie alles begann

Aber wegen der vielen nostalgischen Gefühle, die solche Anfragen bei mir hervorrufen…und um Euch Klarheit zu geben natürlich…hier noch einmal ein kurzer Exkurs in meine ‘Country Vergangenheit’!

Auf einem schwäbischen Dorf gelandet, machte ich mich 1991 selbständig mit einer kleinen Versandfirma, die sich rund um meine Gartenleidenschaft und meine Liebe für englische Gärten drehte.

Von Anfang an fotografierten und gestalteten mein Mann und ich unsere Firmenkataloge selbst.Hier ein frühes Beispiel…

Katalog1995

Bis 2009 führten wir mit Herzblut und Hingabe unser Familienunternehmen. Dann mußten wir leider schließen…aber diese Geschichte wäre jetzt ein Roman für sich…

‘Country Revival’ mit Country Charme

2013 gestaltete ich dann die erste Collection und das erste Bestellmagazin für die Allgäuer Firma von Freunden, die seit langem schon schöne Dinge aus aller Welt importierten.

Hier das erste Country Charme Magazin von 2013...

magazin

Etwas Neues zu lernen, ist immer spannend!

Bei mir war das oft ‘learning by doing’. Den ersten Computer meines Lebens habe ich als ‘Fossil’ mit 37 Jahren angefaßt. Wo heute ja manche Eltern der Meinung sind, ihr Kind sollte möglichst noch vorm Laufenlernen ‘digitalisiert’ werden… Aber Programmieren, Bildbearbeitungsprogramme etc. habe ich mir dennoch noch erobert…

Für die Firma Country Charme programmierten und betreuten mein Mann unter anderem auch mit viel Freude den Internet Shop und gaben einen regelmäßigen Newsletter heraus…

Ich liebe es einfach, zu gestalten!

CountryCharmeOnlineShop

“In Facebook muß eine Firma heutzutage präsent sein”

meinte unser  Freund und Geschäftspartner. Und so kam 2014 dann auch noch ein Facebook-Auftritt für die Allgäuer Firma dazu. Hier konnte ich regelmäßig Neuigkeiten und Neuheiten aus unseren Country Charme Collectionen präsentieren…

19542

Etwas ganz Neues: Ein Online Magazin

Die wohl größte technische Herausforderung für uns war es, ein Online Magazin zu programmieren. Mit Anbindung aller Artikel zur Bestellannahme und den Lagerverwaltungsprogrammen…

FB-OnlineMagazin

Herbtliche Impressionen aus Country Charme Bestellmagazinen

Zum Herbstanfang hier noch einmal von mir gestaltete herbstliche Seiten aus Country Charme Bestellmagazinen…Herbstmagazin_Seite_16_17

010_011

044_045

XMAS_014_015

Die Winter-Weihnachtsmagazine von Country Charme

Mit besonderer Freude habe ich immer für Weihnachtsmagazine fotografiert, Layouts gestaltet und , wie stets, auch die Texte geschrieben…

XMAS_Titel

Hier das leider letzte Weihnachtsmagazin von Country Charme…

Bild007

XMAS_002_003

Wie bei jedem Magazin hatte ich jedes Foto, jede Seite konzipiert und auch, wie für jedes Magazin seit 1992 ein Editorial geschrieben. Denn Schreiben ist auch eine meiner großen Leidenschaften…

Da ich inzwischen  keine Magazintexte mehr zu schreiben habe, macht mein lange geplanter Roman endlich ganz gute Fortschritte…davon demnächst mehr!

 

Der Schlußakkord

Hier der Titel des letzten Online Magazins von Country Charme im Frühjahr 2015

Neuer Titel

WO Ihr weiterhin die zauberhaften Dinge aus den Country Charme Collectionen bekommt!

Der größte Teil meiner Country Charme Collectionen für drinnen und draußen stammte von einer Familienfirma, die seit Jahrzehnten Schönes und handwerklich Gefertigtes aus aller Welt importiert. Die Besitzer lassen oft nach eigenen Designs fertigen.Und sind ständig persönlich vor Ort. Und legen vor allem auch Wert auf faire Geschäftsbeziehungen und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Der kleine Haken: Die Logistik der Firma ist darauf ausgelegt, allein den gehobenen Fachhandel auszustatten. Leider können sie keine Einzelkunden beliefern.

Aber bei Interesse nennt man Euch sicherlich eines der ca. 2500 belieferten Geschäfte in Eurer Nähe, wo man die schönen Accessoires  für drinnen und draußen vor Ort finden kann…

KONTAKT HIER:

http://www.arte-import.de/home/

Ehe mich nun Nostalgie und Wehmut übermannen können, wünsche ich Euch ein schönes Wochenende mit frühherbstlicher, milder Sonne! Oder doch zumindest mit Zwetschenkuchen und Sahne!

EureLogo

 

 

 

 

 


01
Sep 17

Mein ländlicher Garten, Teil II

Mein Countrygarten-Stil: Im ‘Teamwork’ mit der Natur gärtnern

Als ich mit dem Gärtnern anfing, war mein zukünftiger Garten eine völlig ebene, lediglich mit kurzem, struppigem Gras bewachsene Fläche.  Ohne Schatten. Ohne Windschutz.

Ich hatte endlose Listen bunter Blumen und exotischer Sträucher im Kopf. Und in meiner Begierde, sie ALLE haben zu wollen, pflanzte ich zunächst zu viel, zu eng und ohne viel Rücksicht auf die unterschiedlichen Standortwünsche der Pflanzen.

P1040938

Und mancher Anfangserfolg fiel dann wieder dem wachsenden Schatten zum Opfer – denn wir hatten auch viele Gehölze für eine Art Waldgarten zum Wohnen gepflanzt, da weder ich noch der Herr des Hauses viel Sonne vertragen.

Viele der zarten Blumen wurden leichte Beute der zahllosen Schnecken aus den umliegenden Wiesen. Wie meine geliebten Fingerhüte. Aber Gift wollte und will ich aus Prinzip nicht verwenden…

Natürlich hat mir also die Natur viele Lektionen erteilt. Und ich erkannte, daß es mir persönlich nicht sinnvoll erschien, Pflanzen, die meinen Gartenboden oder die Lichtverhältnisse einfach nicht mochten, mühsam am Leben zu halten. Ebensowenig wie die geborenen empfindlichen ‘Mimosen’ der Pflanzenwelt…

Willige Verbündete im Pflanzenreich suchen

Ich liebe es im Garten üppig. Und ich hatte viele Jahre hindurch sehr wenig Zeit für die Gartenarbeit. Und daher lernte ich bald, dankbar zu sein für unkomplizierte Pflanzen, die sich bereitwillig und genügsam und vor allem auf Dauer in meinem Garten wohl fühlten….

Wie Geranium-Arten, die allesamt fantastische, die ‘Spontanvegetation’ unterdrückende Bodendecker sind. In Sonne und Schatten gedeihen. Sich üppig ausbreiten…

P1170039

Und sich großzügig aussamen. Vom besonders pflegeleichten  Geranium endressii ‘Ingwersen’ kaufte ich Anfang der Neunziger mal 5 Exemplare. Inzwischen bedeckt es viele Quadratmeter meines Gartens. Und ist während seiner Blütezeit im Frühsommer eine beliebte Bienenweide.

Und wo immer ein leerer Topf eine Weile steht, füllt er sich wie durch Zauberhand mit einer Junpflanze. So habe ich nebenbei auch immer ein passendes Geschenk für einen Besuch bei Gärtnerkollegen.

P1010366

Die aparten braunroten Blüten von Geranium ‘Phaeum’ sind mein besonderer Liebling. Diese Art kommt gut mit Schatten und Trockenheit zurecht und paßt gut zu anderen Wildblumen in einem ländlichen Garten.

Die Natur ‘gewähren’ lassen!

Natürlich ist jeder Garten bewußte Gestaltung und mehr oder weniger Eingriff in die Natur. Aber ich persönlich empfinde es in meinem ländlichen Garten als beglückend, der Natur viel Freiheit zu gewähren. Ich greife nur ein, wenn ihre Rolle mir zu dominierend wird.

Aber zunächst beobachte ich stets ihr Wirken und genieße ihre Kreationen. Wie bei der alten Rambler-Rose ‘Seagull’, die ich im Topf von einer Englandreise mitbrachte und die viele Meter hoch in eine alte Weide geklettert ist.

P1150416

Ein Junitraum aus zarten Blütenbouqets und berauschendem Duft…

Der blühende Strauch unten links im Bild ist eine ‘Kolkwitzia amabilis’. Eine Kindheitserinnerung, die ich unbedingt in meinem Garten haben wollte, aber viel zu nahe an Bäume gepflanzt hatte, die schnell zu hoch wurden und zu viel Schatten warfen für meine arme Kolkwitzie…

P1170109

Einige Jahre kümmerte das arme Sträuchlein depressiv vor sich hin. Blühte spärlichst. Wurde fast unsichtbar im erdrückenden Schatten der Bäume. Und dann beschloß es offenbar, die Flucht nach oben anzutreten.

Kolkwitzien sind normalerweise mittelhohe Sträucher. Meine Kolkwitzie klettert nach ihrem Entschluß, halt eben eine ‘Kletterpflanze’ zu werden, gut und gerne 5 bis 6 Meter hoch in die benachbarten Bäume…

P1170071

…und blüht verschwenderisch. Sehr zur Freude der Bienen. Und zu unserem Entzücken, wenn wir unter ihrem duftenden Baldachin aus zartrosa Blüten in den hinteren Gartenteil  wandeln!

Überhaupt entwickeln immer wieder Pflanzen die Tendenz, sich ihren Patz selbst suchen zu wollen, wenn man sie läßt. Die ungewöhnliche blaßrosafarbene Glyzinie im Bild unten spielte jahrelang die Rolle des blühunwilligen Aschenputtels neben einer rosaroten Rose am Rosenbogen vorm Küchenfenster.

Aber ich mochte ihr hellgrünes Blattwerk und ließ sie in Ruhe…P1150358

Dann beschloß sie vor ein paar Jahren, auf die Wanderschaft zu gehen. Über das Dach des Rosenbogens hinweg reckte sie sich, kroch durch einen Goldholunder-Strauch, kletterte hoch in die Krone des Blauglockenbaums. Dort schmückt sie sich nun jeden Juni mit ihren zart rosafarbenen Girlanden.

Auch die Kletterrose ‘ Chaplin’s Scarlet Climber’ verließ den ihr zugedachten Platz zwischen den beiden Garagenfenstern und eroberte lieber den etwa 2 Meter entfernten Rosenbogen.P1170339

Hier entfaltet sie nun jedes Jahr zuverlässig und sehr gesund ein Feuerwerk roter Rosen. Obwohl sie nun unter der Krone und damit im Tropfschatten eines mächtigen Feldahorns wohnt. Was nicht gerade als ideal für Rosen gilt.

Die ‘Geschenke’ der Natur schätzen

 Oft beziehe ich in meine Gestaltung ein, was die Natur so in meinen Garten bringt.

P1170072

Das Ufer eines kleinen Tümpels habe ich dieses Frühjahr neu mit Stauden bepflanzt. Bei näherem Hinsehen werdet Ihr aber hinten in der Mitte die Blätter einer gewöhnlichen Brennessel erkennen. Und vorne links wächst eine junge, selbst ausgesäte Buche.

Beide werden hier keine große Zukunft erleben. Aber über den Sommer hat die ‘Spontanvegetation’ zum Eindruck von üppigem Grün beigetragen und im Herbst wird sie dann auf den Kompost wandern…

Bleiben darf zunächst mal die üppige grasartige Pflanze in der Mitte zwischen den Blättern von ‘Ligularia’ und den gelben Blütenköpfchen des Hahnefußes.

Eines der im Wortsinn ‘größten’ Geschenke, das die Natur mir gemacht hat, ist ein wilder Kirschbaum. Zunächst ein fast unbemerkter Schößling, ‘clever’ plaziert  im hintersten Teil des Gartens, wuchs er unter meinen wohlwollenden Blicken zu einem stattlichen Baum heran.

P1050732

Im Frühling ist seine Krone ein Blütenmeer. Im Sommer erfreuen dann seine zahlreichen kleinen, aber süßen Kirschen vor allem Heerscharen von Amseln.

P1170179Bleiben dürfen auf jeden Fall auch die gelben Teichlilien im Tümpel, die von irgendwoher geflogen kamen und die jedes Jahr üppiger werden.

Damit sage ich jetzt erst einmal vielen Dank, daß Ich Euch ein wenig herumführen durfte in meinem Countrygarten und wünsche Euch jetzt ein schönes Wochende!

Liebe Grüße!Logo