Mallorca – Teil 1

Mallorca – oder ein kurzes Comeback des Sommers
Mallorca – or a short comeback of summer

Wir starteten im herbstlich-kühlen Stuttgart für ein paar späte Oktobertage auf Mallorca und landeten mitten im Sommer! Sonne satt, das Leben spielte sich noch ganz im Freien ab, Wärme, die bis spät in die Nacht anhielt, das Meer blau und glitzernd und noch schön warm, die überwältigende Fülle grüner und blühender Vegetation… das Leben, ein Traum…
Jetzt sitze ich hier an einem grauen, verregneten Novembertag, Bäume und Sträucher im Garten haben in der letzten Woche große Fortschritte beim Laubabwerfen gemacht. Im Haus brauche ich am hellichten Mittag Licht zum Arbeiten und die Katze niest auch schon. Bonjour Tristesse!
Fröstel- Bilder mit kahlen und tropfnassen Bäumen hat jetzt wohl jeder vor seinem Fenster. Deshalb hier lieber der Versuch, sich an der Erinnerung an ein paar leuchtende Oktobertage an diesem unglaublich blauen Mittelmeer zu wärmen! Blau ist ja auch die Farbe von Sehnsucht und Traum…

SOMMERLICHE OKTOBERTAGE AUF MALLORCA/ SUMMERDAYS IN OCTOBER

DAS MITTELMEER/ THE MEDITERRANEAN SEA
Ich habe derzeit ziemlich viel zu tun, deshalb für heute Adieu mit dieser mediterranen ´Rhapsody in Blue´. Aber bei nächster Gelegenheit wird es dann etwas bunter mit der unglaublichen Pflanzenpracht auf Mallorca…

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7 comments

  1. Liebe Christel,
    nun habe ich so eine schlaflose Nacht, in der ich in Ruhe in Deinem noch jungen Blog lesen werde.
    Mallorca kenne ich bisher auch nur von zahlreichen Bildern und Erzählungen. Bisher hatte es mich nur in jüngeren Jahren nur auf die Kanaren und ‘Jugoslawien’ verschlagen. Und wenn wir Glück haben, dann wird mich/uns auch nicht so schnell die Reiselust packen. Denn dann haben wir vielleicht noch ein paar gemeinsame Jahre mit unserer Diabetikerin Allegra. Aber deswegen freue ich mich immer, wenn ich mit Hilfe solcher Blogbilder und Berichte auch ein wenig durch fremde Welten lustwandeln kann …
    Allerdings gebe ich zu, dass ich zur Zeit diesen November hier genieße. Vielleicht haben wir aber auch mehr Glück mit dem Wetter: Meist wenig Wind, die Sonne blinzelt oder es ist fast knackeblauer Himmel, das Laub wird gelb und segelt malerisch zu Boden und mit der richtigen Kleidung lässt es sich im Garten aushalten :-)
    Nur zum Fotos posten komme ich im Moment nicht – die Technik nervt leider noch immer. Aber so habe ich wenigstens Zeit hier zu lesen …
    Liebe Grüße
    Silke

    • Liebe Silke,
      natürlich hat mich Dein ausführlicher Besuch bei mir gefreut, auch wenn ich nicht hoffe, daß Du öfters solche schlaflosen Nächte hast! Auf Deinen Blogs “Wildwuchs” und “Allegra, Maus & andere Katzen” habe ich gesehen, daß Du Dich mit Homöopathie auskennst, also kennst Du sicher auch pflanzliche Hilfen zum besseren Schlafen? Ich mache es aber auch wie Du: lieber etwas Lesen oder Arbeiten, als sich im Bett herumwälzen!
      Tja, mit der Reiselust ist das so eine Sache, wenn man mit Katzen zusammenlebt. Lange weg sein mag ich auch nicht wirklich! Obwohl: Rosie und Lilly, meine beiden Hauskatzen, und Purzel, der Streunerkater, den wir durchfüttern und der jetzt seit einem Jahr in unserem Wintergarten wohnt, also eigentlich de facto auch “unser” Kater ist, sind relativ jung und gesundheitlich stabil. Da traue ich mich schon mal weg, auch wenn ich den Eindruck habe, daß dann die sozialen Beziehungen zwischen den beiden Mädchen im Haus schwieriger werden. Aber bis vor zwei Jahren hatte ich zwei alte Geschwister-Katzen und Mia war die letzten zwei Jahre ihres Lebens kränklich und schwach. Da habe ich es gehasst, wenn ich beruflich unterwegs sein musste und wegen Mia, der es sehr schlecht ging, auch einmal ein bezahltes Flugticket und eine Einladung zur Chelsea Flower Show in London sausen lassen… Deshalb kann ich gut verstehen, daß Du lieber bei Deiner Allegra bleiben möchtest… Wobei es doch auch immer schön ist, in andere Welten einzutauchen! Unsere paar leuchtenden Tage auf Mallorca sind mir total kostbar, die wundervollen Landschaften, das Meer, die üppige Vegetation, obwohl, das dicke Ende, eine Katzengeschichte, wird noch folgen…
      Und natürlich genieße auch ich unseren November. Es gibt immer noch viel Farbe im Garten, ich bin noch viel in der Natur und wenn es dann draußen so richtig nieselig und neblig wird, läßt sich das doch vom warmen ´drinnen´aus so gemütlich betrachten! Am besten noch mit heißem Tee und frisch gebackenem Karottenkuchen.
      In diesem Sinne wünsche ich Dir ein schönes, entspanntes November -Wochenende!
      LG Christel

      • Liebe Christel,
        da mein Morgen seit etwa 2 Monaten oftmals recht früh beginnt, bin ich nun schon wieder hier ;-) Teilweise hat eine kleine Maus daran schuld, da sie nun auch älter wird (wohl häufiger ihr Hochwald-Klo aufsuchen muss) und nicht gern die Katzenklos im Haus benutzt. Da nützt es auch nix, dass Allegra inzwischen 5 Klos zur Auswahl hat. Eine Maus weiß ja nicht, dass sie eigentlich was edles ist, was unter normalen Umständen ein ‘Hauskatzendasein’ mit Katzenklo führen müsste ;-) Von einer kleinen Maus werde ich daher teilweise schon um 2 Uhr wachgeschmust und mag/kann dann nicht wieder einschlafen. Also wird die Zeit für www-Spaziergänge genutzt …

        Nein, Schlafprobleme möchte ich das nicht nennen. Zum Glück kann ich mir meine Tage und die Arbeit nach Belieben einteilen, brauche daher auch keine Mittelchen egal ob nun aus der chemischen Industrie, der Homöopathie oder der Pflanzenheilkunde. Wobei ich mich nur allmählich an die letzten beiden Themen herantaste und mir nicht sicher bin in wieweit der Glaube daran nicht den größten Einfluss darauf hat – also die Mittelchen auch nur indirekt = mental wirken … Und selbst bei Tieren bzw. meiner damals dementen Großmutter liegt die Vermutung für mich nahe, dass die Hoffnung, die mit der Verwendung solcher Mittel einhergeht sich auch positiv auf den zu behandelnden Menschen / Tier auswirken kann – und so eigentlich ‘nur’ die Selbstheilungskräfte mobilisiert. Also eigentlich der Glaube daran ‘Berge verschieben kann’ …!?

        Dass Du in dieser Jahreszeit Sonne & Wärme brauchst, ist mir nun klar seitdem ich hier las, dass Du ein Sommerkind bist. Ich habe mich in diesem Jahr richtig dabei ertappt, dass ich immer mehr die Tendenz habe ‘Sommerschlaf’ zu halten und eigentlich erst wieder aktiver werde wenn die Temperaturen gemäßigt bis kalt werden. Darum zieht mich jetzt auch kaum noch etwas in den warmen Süden und ich bin froh, dass ich diese Eindrücke in jüngeren Jahren mitnehmen konnte und nun durchs www spazieren kann.

        Da wir uns bei Allegra maximal 16 Stunden zwischen 2 Insulingaben an Freiraum genehmigen sollten, ist der Aktionsradius begrenzt. Und da sie sehr scheu ist, macht es auch keinen Sinn sie in Pflege zu geben. Denn jegliche Umstellung/Aufregung wirkt sich sofort auf ihren Blutzuckerspiegel aus. Und wir sind heilfroh, dass sie inzwischen wieder recht gut laufen und springen kann. Die neuropathischen Erscheinungen nahmen ihr fast 1 Jahr die Lebenslust. Und es ist wirklich eine Gradwanderung die Insulingaben ihrer Tagesverfassung entsprechend einigermaßen richtig zu dosieren.
        Daher kann ich es mehr als gut verstehen, wenn bei Dir mal eine Reise wegen einer kranken Katze ins Wasser fiel.
        Dann bin ich ja mal auf Dein dickes Ende gespannt …
        LG Silke

        • Liebe Silke,
          ah ich verstehe! Auch ich liebe es eigentlich, ganz früh aufzustehen. Oft sitze ich im Nachthemd und einer Tasse Tee im Garten und schaue dem Sonnenaufgang zu (allerdings eher nicht im November!). Erstaunlicherweise hatte ich aber noch nie ein Katzenmädchen, das mich wecken wollte. Auch Rosie, die derzeit in meinem ett schläft, steht auf, wenn ich aufstehe, egal, ob es morgens um 5 ist, oder erst um 9 Uhr. Nur unser Kater Juli wollte nachts oft raus und rein gelassen werden. Er fand seinen Weg über das Wintergartendach zu unserem Schlafzimmerfenster im ersten Stock und klopfte mit seiner Pfote gegen die Fensterscheibe, bis man ihm aufmachte. Rosie und Lilly wollen übrigens im Haus auf ihre Katzentoilette. Manchmal kommt eine nach stundenlangem Aufenthalt im Garten reingeschossen, um eiligst zum Katzenklo zu stürzen. Bei Rosie wundert mich das besonders: sie hat die Katzentoilette von der ersten Sekunde an benutzt, obwohl sie in einem verwilderten Obstgarten weit draußen vor unserem Dorf geboren wurde und hat fünf oder sechs Jahre dort draußen als wilde Katze gelebt und nie ein Haus von innen gesehen hat. Seit ich sie vor ca eineinhalb Jahren mit eiternden und blutenden Wunden mit nach Hause genommen habe und sie sich entschieden hat, zu bleiben, ist sie die häuslichste Katze, die man sich denken kann. Bei naßkaltem Wetter wie heute will sie nicht mal kurz in den Garten gehen.
          Ich finde es schön, diese kleinen Persönlichkeiten zu beobachten, von ihnen zu hören! Und ich kann sehr gut verstehen, daß Ihr unter den gegebenen Umständen ein beschauliches Leben mit Maus und Allegra aller Reiselust vorzieht!
          In diesem Sinne liebe Grüße an alle Bewohner des SchneiderHein-Heims
          Christel

  2. Herrliche Bilder! Bei mir ist es leider schon ewig her, dass ich mal in Mallorca war, aber mir hat es dort, abseits der Touri-Hochburgen, auch richtig gut gefallem. Und diese Farbenpracht ist genau das Richtige für den tristen Novemberalltag!
    Da mein Laptop sich entschieden hat, nicht mehr hochfahren zu wollen, war ich einige Tage von der www-Welt abgeschnitten. Jetzt habe ich das alte Laptop wieder aktiviert, ist zwar nicht so komfortabel, aber es funtioniert wenigstens!
    Liebe Grüße. Monika

  3. Bei dir muss ich immer vorsichtig sein, ich bin es gewöhnt, dass die Kommentare unter dem Beitrag liegen! ;))
    Nach Mallorca hat es mich noch nicht verschlagen, aber alle, die dort waren, sind begeistert. So auch du. Danke übrigens für deine geschichtliche Einführung, ich interessiere mich auch sehr dafür, mein Mann auch. Nur mache ich es meist umgekehrt, ich besuche erst die Gärten und lese nachher, einfach, um unbedarft zu sein.

    Sigrun

    • Huch! Wenn ich etwas falsch mache mit den Kommentaren, bitte ich um Nachsicht! Dann liegt es an meiner Unwissenheit, oder an WordPress…
      “unbedarft” in einen Garten zu gehen, ist auch ein prima Ansatz. Da hast Du sicher oft einen frischeren Blick als ich!Aber der teilweise in Hatfield House gedrehte Film mit Cate Blanchett ist trotzdem sehr empfehlenswert!
      Schönen Gruß und Tag!
      Christel

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